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FC Sion - Fan-Relations einmal anders!November 22, 2008 on 2:08 pm | In General, Media relations, Consumer Relations, Fan Relations | No CommentsWehmütig denkt wohl so manch ein Fan des FC Sion an die schönen Zeiten des Cup-Finals zurück, als noch 40′000 Zuschauer Bern zum Wallis machten und ihren FC Sion feierten. Nun haben auch die Sittener Fans genug vom herrschsüchtigen Christian Constantin. Dass CC nach den vielen Trainerwechseln auch noch das Trainerzepter übernimmt, hat den Bogen für so manch einen überspannt. Die Fans haben zum Protest aufgerufen. Selten kommt es vor, dass Fan-Clubs die Presse beiziehen, um ihren Unmut kund zu tun. Nun haben sich sogar drei Vereine zusammengechlossen und offiziell Stellung bezogen: Aus diesen Gründen werden die Gruppen die Mannschaft bis zur Winterpause nicht mehr unterstützen. Mit diesem Streik wollen wir auf die ständige Unruhe hinweisen, die den Verein seit mehreren Jahren verderben und zerfressen. In den letzten drei Heimspielen vor der Winterpause werden wir vor allem Spruchbänder präsentieren, die sich gegen die Vereinsführung richten. Je nach Entwicklung der Situation werden wir aber auch andere Massnahmen ergreifen, die unseren Werten Nachdruck verleihen. In diesen Spielen hoffen wir, dass wir alle Fans des FC Sion darauf hinweisen können, dass der Verantwortliche an dieser Situation nur Herr Constantin alleine ist. Seit ihrer Gründung hat jede Gruppe ohne Unterbruch ihre Treue zum FC Sion bewiesen. Wir haben sehr viel Zeit und Geld investiert, um unserer Mannschaft durch die ganze Schweiz zu folgen und haben die Farben des FC Sion immer unterstützt und geehrt. Aber wo ist dieser Stolz mittlerweile? Wo ist die Leidenschaft dieses Vereins geblieben? Können wir uns überhaupt noch mit diesem Verein identifizieren? Wir nä-hern uns dem hundertjährigen Jubiläum des Vereins und sind weiter entfernt denn je von all den Werten, die den Verein gross gemacht haben. Diejenigen Werte, die aus dem FC Sion den Stolz eines ganzen Kantons gemacht haben. Wir machen Herrn Constantin mit Nachdruck auf diese Probleme aufmerksam und teilen daher mit, dass wir mit seiner Politik und seinen Methoden nicht einverstanden sind. Auf keinen Fall aber verlassen wir das sinkende Schiff, im Gegenteil, wir werden kämpfen, um das, was von glorreichen Tagen übrig geblieben ist, zu erhalten. Unser Verein und all das, was seine Stärke dereinst ausmachte, werden womöglich verschwinden. Für uns heisst dies, dass der Verein seine Zukunft ohne Herrn Constantin beschreiten muss, um die Identität und die Werte zu erhalten, die uns dieser Verein seit einem Jahrhundert vermittelt und die wir grenzenlos lieben.” Gesagt getan, haben die Fan-Clubs am Heimspiel gegen Vaduz auch demonstrativ auf Spruchbändern ihrem Ex-Trainer Stielike zum Geburtstag gratuliert und ihrer Wut Ausdruck verleiht (”Supporteur en colère”). Suite aux événements survenus lors du match à Tourbillon du 15 novembre contre le FC Vaduz, la direction du club a le regret de communiquer qu’elle a décidé de fermer le «Gradin Nord » jusqu’à nouvel avis. Cette mesure fait également suite à divers antécédents (jets d’objets sur la pelouse, usages répétés d’engins pyrotechniques) qui ont, à plusieurs reprises, pénalisé et engendré des amendes de plusieurs dizaines de milliers de francs pour le club. Les détenteurs d’abonnements du « Gradin Nord» pourront assister aux prochains matches à Tourbillon dans le secteur « Gradin Sud ». Aucun billet ne sera vendu pour les secteurs Nord et Sud lors des prochaines rencontres de championnat à Tourbillon. La billetterie pour le secteur réservé aux visiteurs fera exception uniquement pour les supporters des équipes visiteuses. Quant aux places des tribunes Est et Ouest, elles restent en vente par les canaux habituels. La direction précise que la mesure de fermeture n’a pas été prononcée à l’encontre de la plupart des habitués du « Gradin Nord », dont le comportement respectueux et la fidélité n’ont jamais été remis en cause. Elle appelle ces spectateurs à faire preuve de compréhension.Suite aux événements survenus lors du match à Tourbillon du 15 novembre contre le FC Vaduz, la direction du club a le regret de communiquer qu’elle a décidé de fermer le «Gradin Nord » jusqu’à nouvel avis. Cette mesure fait également suite à divers antécédents (jets d’objets sur la pelouse, usages répétés d’engins pyrotechniques) qui ont, à plusieurs reprises, pénalisé et engendré des amendes de plusieurs dizaines de milliers de francs pour le club. Les détenteurs d’abonnements du « Gradin Nord» pourront assister aux prochains matches à Tourbillon dans le secteur « Gradin Sud ». Aucun billet ne sera vendu pour les secteurs Nord et Sud lors des prochaines rencontres de championnat à Tourbillon. La billetterie pour le secteur réservé aux visiteurs fera exception uniquement pour les supporters des équipes visiteuses. Quant aux places des tribunes Est et Ouest, elles restent en vente par les canaux habituels. La direction précise que la mesure de fermeture n’a pas été prononcée à l’encontre de la plupart des habitués du « Gradin Nord », dont le comportement respectueux et la fidélité n’ont jamais été remis en cause. Elle appelle ces spectateurs à faire preuve de compréhension.” (Offizielle Mitteilung auf der Webseite des FC Sion) Die Fronten sind verhärtet. Der Kampf hat sich vom Spielfeld in die Presse ausgeweitet. Ein unglaubliches Lehrstück, wie Sport PR nicht aussehen sollte. Doch wie kommt der FC Sion wieder heraus aus der hausgemachten Krise? Hier meine Vorschläge: - Nicht mehr Christian Constantin ist der alleinige Kommunikator beim FC Sion, sondern das Gesamtdirektorium (Chassot und Domenicangelo würden wohl mehr Akteptanz geniessen) - Anstatt den Schlagabtausch zwischen Fans und Club in den Medien und im Stadion auszutragen, setzen sich die Parteien an einen Tisch und suchen (evtl. mit der Hilfe einen Vermittlers) nach Lösungen. - Die Fans konkretisieren, welche Werte sie beim FC Sion verletzt sehen und erarbeiten mit der Klubleitung eine gemeinsame Charta. Sie akzeptieren und respektieren Christian Constantin als den Präsidenten des FC Sion. - Die Fanclubs und der FC Sion besprechen, wie die Kommunikation in Zukunft aufrecht erhalten werden kann und bestimmen evtl. eine Schlichtungsstelle. - Die Fanclubs und der FC Sion treten mit einem Lösungsvorschlag vor die Medien. Meine Vorschläge erfordern sowohl von den Fanclubs als auch vom FC Sion einen Schritt in Richtung der anderen Partei zu tun. Mit Sprüchen wie “Ich bin der Patron beim FC Sion - sonst niemand!” (Tagesanzeiger) wird kein Frieden einkehren in Sitten.
![]() Quelle: Webseite FC Sion
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