|
||||||||||
|
|
Wieso darf SF keine PR-Plattform sein?March 27, 2007 on 2:30 pm | In General, Media relations | No CommentsAm vergangenen Sonntag titelte die Sonntagszeitung “SF darf keine PR-Plattform sein“. Der Journalist Simon Bärtschi bemängelte darin einen fragwürdigen Punkt des Euro-08-Deals zwischen der UEFA und der SRG. Es geht darum, dass die UEFA und die SRG vereinbart haben, dass am Schweizer Fernsehen zwischen Dezember 2007 und März 2008 acht TV-Beiträge über den Verband und dessen Arbeit ausgestrahlt werden. Fragt sich ob diese Praxis wirklich so verwerflich ist. Klar, jeder Student der Medienwissenschaften lernt bereits im ersten Semester, dass Journalisten in ihrer Arbeit frei bleiben müssen und unbestechlich handeln sollen. Auch im Kodex von Lissabon, der Charta der PR-Schaffenden steht, dass PR-Fachleute die Freiheit der Meinungsäusserung und Unabhängigkeit der Medien respektieren müssen. Nur, in der heutigen Praxis, ist nicht mehr so klar, ab wann die Freiheit und Unabhängigkeit eines Journalisten wirklich verletzt ist. Wenn Schätzungen von Experten besagen, dass rund 70% der heutigen redaktionellen Beiträge aus PR-Abteilungen stammen, wieso soll es dann verwerflich sein, wenn die SRG in der Zeit vor, während und nach der WM Beiträge über die UEFA ausstrahlt. Hätte die SRG das nicht sowieso getan, in Anbetracht des grossen Publikumsinteresses, das zu diesem Zeitpunkt wegen der EURO 08 herrscht? Wichtig ist meines Erachtens, dass die SRG in Ihrer Berichterstattung inhaltlich frei bleibt, d.h. nicht fertige Berichte der UEFA unreflektiert ausstrahlt, sondern einen eigenen journalistischen Beitrag leistet. Dass die Freiheit in der Themenaufbereitung bei der SRG Redaktion bleibt, hat Fernsehdirektor Armin Walpen in der Sonntagszeitung gewährleistet. Aus meiner Sicht ist dieser “Medienpartnerschaft” demnach nichts einzuwenden. Wenn die beiden Partner ein faires Angebot ausgehandelt haben und dabei auch die Berichterstattung (unter Wahrung der Freiheit der inhaltlichen Gestaltung) einbezogen haben, ist dies noch nicht verwerflich. Schliesslich machen dies viele andere Organisationen (nicht nur im Sport) genau gleich.
![]()
Rat des TagesMarch 21, 2007 on 8:45 am | In General, Media relations | No Comments“Even though the reporter is asking questions, you have equal control of the interview. Prepare in advance, bridge to your message, repeat your key points, and be yourself and you will conduct a successful interview” Frank Zang, Director of University Communications at Boise State University (USA)
Tipps für ein erfolgreiches InterviewMarch 21, 2007 on 8:45 am | In General, Media relations | No CommentsDo’s
Dont’s
Unternehmen machen PR mit SportMarch 7, 2007 on 11:13 am | In Consumer Relations, Event Management | No CommentsDie Helsana machts vor. Mit ihren Veranstaltungenen wie etwa dem “Helsana Walking Romandie” ist das Unternehmen nicht mehr nur Sponsor sondern selbst Organisator eines Events. Neben der eigentlichen Veranstaltung lockt die Helsana Walker und Walkerinnen mit spannenden Broschüren rund um das Laufen, Walken und Joggen auf ihre Webseite. Ein integrierter Ansatz, der Erfolg verspricht. Auch das Walking ist meiner Ansicht nach gut gewählt. Viele Leute mögen nicht joggen. Walking ist eine sanftere Alternative, die für jedes Alter und jedes Fitnesslevel ideal ist. So kann eine breite Zielgruppe angesprochen werden. Das eine Krankenkasse mit Walking für sich PR macht, ist nachvollziehbar und dient sicher der Positionierung.
![]()
|